Hays Global Skills Index

Österreich

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2017 stieg das BIP um 3,2%. Das war der größte Jahreszuwachs seit 2007. Damit ging eine steigende Nachfrage nach Arbeitskräften einher. Auch die Beschäftigungsquote stieg so stark wie seit 2007 nicht mehr. 

Sowohl die Arbeitslosenquote als auch die Zahl der unbesetzten Stellen reagierten auf dieses stabile Wachstum. Die Arbeitslosenzahl sank im Jahresverlauf um 8%, so dass die Arbeitslosenquote 2017 bei 5,5% lag. Die Zahl der unbesetzten Stellen stieg 2017 um 34%. Etwa 63% der ausgeschriebenen Stellen befanden sich im privaten Dienstleistungssektor, 22% in der Privatindustrie und der Rest im öffentlichen Sektor. 

Die von Statistik Austria erfasste Zahl der offenen Stellen liegt bei 39% der Arbeitslosenzahl. Das zeigt ein gewisses Maß an Unvereinbarkeit zwischen dem Qualifikationsangebot und der Qualifikationsnachfrage.

Einschätzung aus der Praxis

Da davon auszugehen ist, dass die Erwerbsquote in Österreich in diesem Jahr weiter steigt, wird sich auch der Arbeitsmarkt insgesamt weiter entspannen. Trotzdem steigt auch der Druck insbesondere in hochqualifi zierten Branchen weiter und wir konnten feststellen, dass die Nachfrage nach Fachkräften in den Bereichen IT, Biowissenschaften, Ingenieurwesen und Finanzen noch angezogen hat. Weiterhin verschärfte sich auch der Fachkräftemangel. Das bedeutet, dass die Kompetenzen, die Arbeitnehmer in Österreich haben, und die Kompetenzen, die Arbeitgeber brauchen, immer weiter auseinanderklaffen. Als Folge davon ist die Zahl der unbesetzten Stellen in Österreich gestiegen. Die neue Regierung hat bei ihren Gesetzesvorschlägen eine starke Tendenz zu sehr viel mehr Arbeitgeberfreundlichkeit erkennen lassen. Das senkt die Unsicherheit der Unternehmen innerhalb der österreichischen Volkswirtschaft.

Mark Frost, Geschäftsführer, Hays Österreich

Hinweise zur Methodik

Im Hays Global Skills Index werden für jedes Land Noten von 0 bis 10 vergeben, mit denen die Bedingungen auf dem jeweiligen Arbeitsmarkt bewertet werden. Die Note berechnet sich auf der Grundlage einer Analyse von sieben gleich gewichteten Indikatoren. Jeder Indikator steht für einen eigenen Arbeitsmarktfaktor wie z. B. Bildungsniveau, Flexibilität des Arbeitsmarktes und Lohndruck.

Eine Gesamtnote über 5,0 steht für eine überdurchschnittlich angespannte Arbeitsmarktlage. Eine Note unter 5,0 bedeutet, dass die Arbeitsmarktlage sich gegenüber dem Durchschnitt entspannt hat. Innerhalb der Gesamtnote können jedoch die für die sieben Indikatoren vergebenen Einzelnoten erheblich voneinander abweichen, da in jedem Land sehr unterschiedliche Bedingungen vorherrschen und Herausforderungen zu bewältigen sind, die die Dynamik des Arbeitsmarktes bestimmen.

Global Skills Index weltweit

Unter www.hays-index.com finden Sie den Global Skills Index für 33 Länder und können mehrere Länder miteinander vergleichen. Diese Seite ist nur in englischer Sprache verfügbar.

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Österreich

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Im Jahr 2016 hat die österreichische Wirtschaft mit 1,6 Prozent ihr stärkstes Wachstum seit 2011 erlebt. Wenn das Wirtschaftswachstum 2017 wie prognostiziert bei 2,7 Prozent liegt, wird die Nachfrage nach Arbeitskräften und damit auch der Wettbewerbsdruck auf dem Arbeitsmarkt zunehmen.

Aufgrund von Einschränkungen beim vorzeitigen Renteneintritt, einer höheren Erwerbsquote bei Frauen und Migration stand den österreichischen Arbeitgebern in letzter Zeit ein größeres Angebot an Arbeitskräften zur Verfügung.

Diese drei Trends erleichtern die relativ schwierige Aufgabe, Arbeitnehmer zu finden und im Unternehmen zu halten.

Regionale Einschätzung

Die in letzter Zeit beobachtete relative Entspannung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt muss tiefer analysiert werden, um zu verstehen, warum sich der Markt für Fachkräfte zurzeit anders darstellt. Im vergangenen Jahr hat sich gezeigt, dass die Nachfrage nach Fachkräften in den Bereichen IT, Life Sciences und Ingenieurwissenschaften sowie in bestimmten Spezialgebieten im Finanzwesen gestiegen ist und dass es mehr offene Stellen als verfügbare Fachkräfte gibt. Dadurch entsteht in Branchen mit hohem Qualifikationsniveau zusätzlicher Druck. Nach der Auflösung der Koalitionsregierung finden in Österreich dieses Jahr Neuwahlen statt. Angesichts der aktuellen Atmosphäre in der internationalen Politik wollen die etablierten Parteien unter Beweis stellen, dass sie neue Ideen und die nötige Energie haben, Österreich voranzubringen – aber es bleibt abzuwarten, was die Zukunft bringen wird.

Mark Frost, Managing Director, Hays Österreich

Hinweise zur Methodik

Im Hays Global Skills Index werden für jedes Land Noten von 0 bis 10 vergeben, mit denen die Bedingungen auf dem jeweiligen Arbeitsmarkt bewertet werden. Die Note berechnet sich auf der Grundlage einer Analyse von sieben gleich gewichteten Indikatoren. Jeder Indikator steht für einen eigenen Arbeitsmarktfaktor wie z. B. Bildungsniveau, Flexibilität des Arbeitsmarktes und Lohndruck.

Eine Gesamtnote über 5,0 steht für eine überdurchschnittlich angespannte Arbeitsmarktlage. Eine Note unter 5,0 bedeutet, dass die Arbeitsmarktlage sich gegenüber dem Durchschnitt entspannt hat. Innerhalb der Gesamtnote können jedoch die für die sieben Indikatoren vergebenen Einzelnoten erheblich voneinander abweichen, da in jedem Land sehr unterschiedliche Bedingungen vorherrschen und Herausforderungen zu bewältigen sind, die die Dynamik des Arbeitsmarktes bestimmen.

Dynamischer Skills Index

Unter www.hays-index.com finden Sie den Skills Index für 31 Länder und können mehrere Länder miteinander vergleichen. Diese Seite ist nur in englischer Sprache verfügbar.

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Österreich

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Die österreichische Wirtschaft erholt sich weiterhin vor dem Hintergrund eines starken Exportanstiegs. Die Wachstumsprognose für das reale Bruttoinlandsprodukt fällt 2016 doppelt so hoch aus wie im Vorjahr. Der Aufschwung in der Industrieproduktion hat jedoch bisher noch nicht zu einer Erholung auf dem Arbeitsmarkt geführt. Die Anzahl der Arbeitsstunden hat sich in den letzten Jahren nur wenig gesteigert.

Der allgemeine Lohndruck wird für die Arbeitgeber in Österreich weiterhin das vorherrschende Thema sein. Denn die hohe und steigende Zahl an Langzeitarbeitslosen in Österreich macht es zunehmend schwieriger, die Fachkräfte zu rekrutieren, die von Unternehmen benötigt werden.

 

Regionale Einschätzung

Die österreichische Wirtschaft erlebte 2016 in bestimmten Bereichen einen Aufschwung, z. B. einen kleinen Anstieg bei Importen, eine geringe Zunahme des BSP-Wachstums, Konsumwachstum sowie einen Zuwachs an Bruttoinvestitionen der Unternehmen. Dem stehen mehrere negative Faktoren gegenüber, wie z. B. der kontinuierliche Anstieg der Arbeitslosenrate, eine höhere Inflationsrate und der Anstieg der staatlichen Verschuldungsquote. Leider sieht die Prognose für 2017 nicht allzu rosig aus. Österreich erwartet kein BSP-Wachstum, weniger Konsum, stagnierende gewerbliche Investitionen, einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit und der Inflationsrate. Hoch qualifizierte Spezialisten sind nach wie vor gefragt, aber Österreich konkurriert mit Deutschland darum, die begehrtesten Talente zu binden und für sich zu gewinnen.

Mark Frost, Managing Director, Hays Österreich

Hinweise zur Methodik

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Eine Gesamtnote über 5,0 steht für eine überdurchschnittlich angespannte Arbeitsmarktlage. Eine Note unter 5,0 bedeutet, dass die Arbeitsmarktlage sich gegenüber dem Durchschnitt entspannt hat. Innerhalb der Gesamtnote können jedoch die für die sieben Indikatoren vergebenen Einzelnoten erheblich voneinander abweichen, da in jedem Land sehr unterschiedliche Bedingungen vorherrschen und Herausforderungen zu bewältigen sind, die die Dynamik des Arbeitsmarktes bestimmen.

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Österreich

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Die Hoffnung auf einen Aufschwung im Jahr 2014 wurde durch die schlechten Ergebnisse in der zweiten Jahreshälfte zerschlagen. Das Wachstum lag mit 0,5 Prozent deutlich unter den 1,5 Prozent, die noch in der Jahresmitte erwartet wurden. Für 2015 verheißt die magere Prognose eines Gesamtjahreswachstums von 0,7 Prozent weiterhin nichts Gutes. Vor diesem enttäuschenden Hintergrund stieg der Gesamtindex um 0,1 Prozent auf 5,1 im Vergleich zum Vorjahr.

Der leichte Anstieg des Gesamtindex beruht auf dem Rückgang der Erwerbsbeteiligung und dem gestiegenen Lohndruck. Positiv ist jedoch, dass der Fachkräftemangel scheinbar durch den Rückgang der Vakanzen und der Langzeitarbeitslosigkeit verringert wurde.

Regionale Einschätzung

Die aktuelle Situation in Österreich ist schwierig. Aufgrund des sehr geringen Wachstums des Bruttoinlandsproduktes und der höchsten Arbeitslosenquote seit den 50er-Jahren scheinen die Unternehmen von großen Investitionen und vielen Neueinstellungen abzusehen. Gleichzeitig ist jedoch die Zahl der auf dem Arbeitsmarkt verfügbaren Experten im Vergleich zu früher gesunken, da es sich viele aufgrund der Unsicherheiten am Arbeitsmarkt nun gründlich überlegen, ob sie den Arbeitsplatz wechseln. Die Probleme im Bankensektor, die wirtschaftliche Unsicherheit und die Untätigkeit der Regierung haben zu einer Stagnation geführt. Im Personaldienstleistungsbereich ist die Nachfrage nach Spezialisten gesunken, doch gleichzeitig sind auch weniger Kandidaten bereit, ihren derzeitigen Job aufzugeben.

Mark Frost, Managing Director, Hays Österreich

Hinweise zur Methodik

Im Hays Global Skills Index werden für jedes Land Noten von 0 bis 10 vergeben, mit denen die Bedingungen auf dem jeweiligen Arbeitsmarkt bewertet werden. Die Note berechnet sich auf der Grundlage einer Analyse von sieben gleich gewichteten Indikatoren. Jeder Indikator steht für einen eigenen Arbeitsmarktfaktor wie z. B. Bildungsniveau, Flexibilität des Arbeitsmarktes und Lohndruck.

Eine Gesamtnote über 5,0 steht für eine überdurchschnittlich angespannte Arbeitsmarktlage. Eine Note unter 5,0 bedeutet, dass die Arbeitsmarktlage sich gegenüber dem Durchschnitt entspannt hat. Innerhalb der Gesamtnote können jedoch die für die sieben Indikatoren vergebenen Einzelnoten erheblich voneinander abweichen, da in jedem Land sehr unterschiedliche Bedingungen vorherrschen und Herausforderungen zu bewältigen sind, die die Dynamik des Arbeitsmarktes bestimmen.

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